Was willst du nach der Schule machen?

Was macht die Ausbildung?

Wie läufts im Studium?

Wann bist du fertig?

Was machst du dann?

Wie willst du Geld verdienen?

Du kennst diese Fragen und du weißt keine Antwort. Alle wollen hören: Super, alles läuft. Aber ehrlich gesagt läuft es derzeit gar nicht. Du merkst, dass sich etwas verändern muss, aber du weißt noch nicht was.

Du bräuchtest einfach mal Zeit, um nachzudenken. Ohne dumme Fragen, aber mit Unterstützung.

Nur du allein kannst deinen Weg gehen und deine Fragen beantworten. Aber wir können dir einen Schutzschirm anbieten, unterdem du nach deiner Lösung suchen kannst. Wir nennen diesen Schutzschirm „Zeit der Orientierung“.

Die Rahmenbedingungen sind einfach: Zwischen sechs Monaten und zwei Jahren kannst bei uns im Nikolauskloster wohnen. Das ist ein Haus, in dem immer etwas los ist und in dem es immer etwas anzupacken gibt. Dort stört keiner und jeder findet seinen Platz.

Du erhältst in dieser Zeit eine persönliche Begleitung und hast die Möglichkeit zur schulischen Weiterbildung oder für Praktika. Für Unterkunft und Essen fallen keine Kosten an, wir erwarten aber Mitarbeit bei uns im Haus. Die Gemeinschaft ist von christlichen Werten geprägt, du musst aber weder getauft noch Mitglied einer Kirche sein. Wichtig ist uns nur, dass du den christlichen Werten grundsätzlich offen gegenüberstehst.

Den Schirm aufspannen musst du selbst. Wenn du Interesse an der Zeit der Orientierung hast, dann kannst du hier den Info-Flyer herunterladen. Oder du meldest dich direkt bei Pater Felix und ihr besprecht die nächsten Schritte.

So einzigartig wie deine Lebensgeschichte ist auch die Zeit der Orientierung im Nikolauskloster: Der eine holt noch das Abitur nach, der andere macht Praktika in Betrieben im Umland, der nächste arbeitet mit seinen Talenten im Haus mit. Der eine nimmt sich den Schirm für 6 Monate, der andere für 2 Jahre.

Je nachdem, was geplant war, hat die Zeit der Orientierung ein Ende: Der gewünschte Abschluss wurde erreicht, die vereinbarte Zeit ist um, die Berufsorientierung ist klar. Du kannst deinen Lebensweg mit einem Ziel vor Augen weitergehen.

Ich bin Pater Felix Rehbock. Als ich 14 Jahre alt war, bin ich ins Nikolauskloster gekommen, um meinem Leben eine Richtung zu geben. Heute bin ich für das Haus verantwortlich und möchte, dass unsere Türen offen sind. Für mich gehören junge Leute und das Nikolauskloster zusammen.

In deiner Zeit der Orientierung bin ich dein Ansprechpartner und Begleiter. Du erreichst mich telefonisch unter +49 (2182) 82 996-0, per E-Mail unter felix@oblaten.de oder über unser Kontaktformular.

Wir, die Oblatenmissionare, sind eine katholische Ordensgemeinschaft. Also eine Gemeinschaft von Männern, die zusammen leben und arbeiten, weil sie überzeugt davon sind, dass Gott mit Ihnen etwas vorhat. Eine unserer Hauptaufgaben sehen wir Oblaten darin, jungen Menschen zu helfen, ihren Lebensweg zu finden und zu gehen. Denn wir glauben, dass jeder eine besondere Berufung hat. Mehr über uns kannst du auf www.oblaten.org finden.

Am Rande des Ruhrgebiets und doch in ruhiger Lage liegt das Nikolauskloster. Seit über 110 Jahren sind wir Oblaten dort zuhause. Das Haus ist ein offener Ort besonders für Familien und Kinder. Es lebt neben den 7 Oblatenpatres und –brüdern vor allem durch einen großen Freundeskreis. Diese ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer füllen es mit Leben. Online findest du uns unter nikolauskloster.de.

Als ich mir überlegt habe, was ich mit meiner Zukunft anfangen will, hat mir ein Lehrer die Zeit der Orientierung im Nikolauskloster empfohlen. Der erste Besuch dort hat mich beeindruckt. Mittlerweile ist das Nikolauskloster ein Zuhause für mich geworden. Ich bin froh, dass ich hier einerseits mein Abitur nachholen kann, andererseits aber so vielen interessanten Menschen begegne. Tagsüber helfe ich im Haus und Garten mit oder nutze die Zeit zum Lernen. Am späten Nachmittag fahre ich in die Schule. Mir die Zeit zur Orientierung zu nehmen, war eine gute Entscheidung. Jetzt weiß ich, wo ich hin möchte.

Christoph, 21
(hat im Sommer 2013 seine Zeit im Nikolauskloster begonnen)